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EU-Richtlinie zur Festlegung gemeinsamer Lärmbewertungsmethoden

Nach der EU-Umgebungslärm-Richtlinie ist die Lärmbelastung (auch an den meisten Flughäfen) durch Lärmkarten nach EU-weit einheitlichen Bewertungsmethoden zu ermitteln. Im Anschluss daran sind Lärmaktionspläne zu entwickeln.

Da bislang noch keine EU-weit einheitlichen Bewertungsmethoden vorlagen, haben die EU-Mitgliedstaaten übergangsweise bisher jeweils eigene Bewertungsmethoden angewendet. Die neue Richtinie harmonisiert das Berechnungsverfahren nun europaweit. Die neuen Bewertungsmethoden wurden im Rahmen des gemeinsamen Projekts CNOSSOS-EU (Common Noise Assessment Methods in the EU) entwickelt und basieren auf dem Bericht ECAC Doc 29 mit dem Titel "Standardberechnungsmethode für Lärmkonturen um zivile Flughäfen" der Europäischen Zivilluftfahrt-Konferenz (ECAC), dritte Ausgabe.

Die neue Richtlinie ist bis zum 31.12.2018 in deutsches Recht umzusetzen. Bis dahin können die nationalen Übergangsvorschriften weiter angewendet werden.

Die Richtlinie hat auch Auswirkungen auf die EU-Betriebsbeschränkungs-Verordnung, die am 13.6.2016 in Kraft tritt. Danach müssen Fluglärmauswirkungen mindestens in Form der Indizes Lden und Lnight gemäß der EU-Umgebungslärm-Richtlinie beschrieben werden.

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