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VGH Kassel weist Eilantrag zu Wirbelschleppen ab

Die Stadt Flörsheim hatte beantragt, Anflüge von Flugzeugen mit mehr als 136.000 kg Gesamtgewicht sowie des Flugzeugtyps B757 auf die Landebahn Nordwest zu untersagen.

Der VGH Kassel begründet seine Entscheidung damit, dass zwar viele Anhaltspunkte dafür sprächen, dass in Flörsheim deutliche höhere Gefahren durch Wirbelschleppen drohen, als in dem bisher zu Grunde gelegten Gutachten angenommen.

Allerdings reichen nach Auffassung des VGH die Anordnungen des Planergänzungsbeschlusses des Wirtschaftsministeriums als Gefährdungsschutz aus. Die Dachklammerung sei grundsätzlich geeignet, um vor Wirbelschleppen zu schützen. Aufgrund der aktuellen Vornahme der Klammerung sei von einer schnellen und deutlichen Verringerung des Gefahrenpotentials auszugehen.

Demgegenüber wäre die geforderte Sperrung der Bahn für schwere Flugzeuge unverhältnismäßig. Hingewiesen wird in der Begründung der Eilentscheidung auch darauf, dass eine Betriebsbeschränkung die Gefahren westlich der Landebahn Nordwest auf die dann vermehrt zu nutzenden Bereiche vor der Center- und Südbahn verlagern und dort verstärken würde.

Die Frage der Größe des tatsächlich betroffenen Gebietes und die Stichtagsregelung könnten noch im Hauptsachverfahren geklärt werden, wobei der VGH in der Begründung der Eilentscheidung bereits seine Zweifel an der Stichtagsregelung zum Ausdruck gebracht hat.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Entscheidung und der Pressmitteilung des VGH Kassel:


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