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Kontinuierliche Optimierungen der Südumfliegung


Die Fluglärmkommission überprüft kontinuierlich Optimierungsmöglichkeiten aller Flugrouten, entsprechend auch der Südumfliegung.

Aktuelle Prüfungen zur Optimierung der Südumfliegung
  • Reduzierung der zeitlichen Anwendung der Südumfliegung, z. B. in Nachtrandstunden und in kapazitätsarmen Zeiten am Tag

  • Reduzierung eines Überschießen beim Abdrehen nach Süden (Bereiche Rüsselsheim und Nauheim)
     
  • Verlagerung des Abdrehpunktes in Richtung Osten bzw. Verringerung des Korridors zur Startbahn West (Bereiche Rüsselsheim und Nauheim)
  • Verringerung der Streuung beim Abdrehen nach Norden (Bereich Rheinland-Pfalz)
     
  • Verringerung der Streuung und Vermeidung des Überflugs dicht besiedelten Gebiets beim Passieren von Mainz


Setzen eines Pflicht-Wegpunktes in Richtung Norden
Entsprechend der Beratung bei der Einführung der Südumfliegung sollte die DFS geeignete Maßnahmen ergreifen, um ein frühzeitiges Abdrehen der Flugzeuge nach Norden und Nordwesten südlich von Nauheim und damit ein Verlassen der festgelegten Route zu verhindern. Da diese Vorgabe mit Einführung der Südumfliegung noch nicht zufriedenstellend umgesetzt war, führte die DFS zum 30.11.2011 einen festen geographischen Wegpunkt ein, der bei Flügen in Richtung Norden seit dem einzuhalten ist.

Zeitliche Anwendung der Südumfliegung
Die Südumfliegung wird im Rahmen eines Stufenplanes umgesetzt, der von der DFS in der Fluglärmkommission vorgestellt wurde (siehe Link in der rechten Spalte). Im Zeitraum zwischen 22:00 und 23:00 Uhr ist für bestimmte schwere und damit besonders laute Flugzeugtypen die Nutzung der lärmärmeren Nachtabflugroute - anstelle der Südumfliegung - vorgesehen. Da die Nachtabflugroute jedoch sehr nah an der Startbahn West entlang führt, können Starts von der Nachtabflugroute nur im Wechsel zu Starts von der Startbahn West durchgeführt werden (abhängiger Flugbetrieb). Hierdurch reduziert sich die Anzahl der möglichen Starts und damit die Kapazität. Die Südumfliegung ist demgegenüber unabhängig vom Flugbetrieb auf der Startbahn West. Um zum Nachtflugverbot, d. h. bis 23:00 Uhr, alle notwendigen Starts abwickeln zu können, hatte die DFS vor, die zeitliche Anwendung der Südumfliegung auf die nächtliche Stunde von 22:00 bis 23:00 Uhr - bezogen auf besonders schwere Flugzeuge - auszudehnen.

Da die Nachtabflugroute besonders im Nahbereich weiter entfernt ist von besiedeltem Gebiet, führt sie zu geringeren Lärmauswirkungen. Die Fluglärmkommission hat deshalb die Ausdehnung der zeitlichen Anwendung der Südumfliegung abgelehnt. Die DFS prüft daraufhin andere flugbetriebliche Möglichkeiten und hat bisher keinen Antrag auf zeitliche Ausdehnung der Südumfliegung an das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung gerichtet.


Zum Thema

Pressemitteilung DFS zum Setzen eines Pflicht-Wegpunktes in Richtung Norden

vom 30.11.2011 (Verweis auf airportzentrale.de)

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Stufenplan der DFS zur Einführung der Südumfliegung

Präsentation der DFS auf 217. FLK-Sitzung am 5.9.2012
PDF-Datei, 2,65 MB

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Anlage zur Präsentation der DFS

auf 217. FLK-Sitzung am 5.9.2012
PDF-Datei, 29 KB

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