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Uniklinik Mainz stellt weitere Fluglärmstudie vor


Untersucht wurde die körperliche Reaktion von 60 Patienten mit einer koronaren Herzerkrankung bzw. einem hohen Risiko für eine solche (Durchschnittsalter von 61,8 Jahren), die während des Schlafs mit Lärm von 60 Überflügen pro Versuchsnacht mit jeweils einem mittleren Schallpegel von 46 dB(A) konfrontiert wurden. Zum Vergleich wurde die Reaktion auf lärmfreie Nächte erfasst.

Bereits im Juli 2013 hatte die Uniklinik Mainz eine erste Studie veröffentlicht, in welcher die körperlichen Reaktionen von gesunden Menschen auf nächtlichen Fluglärm untersucht wurden (siehe rechte Spalte).

In beiden Studien wurde die Erweiterungsfähigkeit der Arterien gemessen, wenn die Probanden nächtlichem Fluglärm ausgesetzt waren. Die Studie mit gesunden Probanden belegte bereits, dass die Blutgefäße bei nächtlichem Fluglärm steifer wurden. Die aktuelle Studie mit bereits am Herz-Kreislauf-System erkrankten Probanden zeigte, dass dieser Effekt noch deutlich stärker ausgeprägt war.

Die Veröffentlichung der aktuellen Studie sowie die Pressemitteilung und Präsentationen von Prof. Dr. Thomas Münzel und Dr. Frank Schmidt auf der Pressekonferenz am 22.8.2014 können sie den nachfolgenden Links entnehmen.

Mainzer Fluglärmstudie, 22.8.2014

PDF-Datei, 675 KB
(veröffentlicht in Zeitschrift "Clinical Research in Cardiology")
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