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OVG bestätigt strengen passiven Schallschutz

Entsprechend der bereits ergangenen Eilentscheidung bestätigte das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, dass die Anwohner einen Anspruch auf Einbau von Schallschutzmaßnahmen für den Tagzeitraum haben, der sicherstellt, dass im Rauminnern bei geschlossenen Fenstern keine höheren Einzelschallpegel als 55 dB(A) in den sechs verkehrsreichsten Monaten auftreten.

Sollten die hierdurch entstehenden Kosten für passive Schallschutzmaßnahmen jedoch die Grenze von 30% des Verkehrswertes des jeweiligen Hauses überschreiten, werden diese 30% als Entschädigung an die Hauseigentümer gezahlt.

Die im bundesweiten Vergleich sehr strenge Regelung basiert auf den Festlegungen des Planfeststellungsbeschlusses, der vom brandenburgischen Infrastrukturministerium erlassen wurde.


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