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Wirbelschleppen: Wirtschaftsministerium vergrößert Vorsorgegebiet


Mit dem 2. Planergänzungsbeschluss zu Wirbelschleppen vom 26.5.2014 vergrößert das Wirtschaftsministerium das Wirbelschleppen-Vorsorgegebiet auf das gesamte Stadtgebiet von Raunheim (außer südliche Waldgebiete) und den ganzen Kernort von Flörsheim (außer weitgehend unbebaute nördliche und westliche Teile des Stadtteils Flörsheim sowie durch die Bundesstraße B59 abgegrenzter Teil Keramag/Falkenberg, ebenfalls nicht die Stadtteile Wicker und Weilbach).

Hauseigentümer können innerhalb dieses Gebietes nun von der Fraport verlangen, dass ihr Hausdach überprüft und soweit erforderlich gesichert wird, etwa durch Klammerung oder Nagelung der Ziegel. Die Eigentümer können insoweit wählen, ob sie die vorbeugenden Sicherungsmaßnahmen selbst vornehmen lassen und die Aufwendungen von der Fraport AG erstattet bekommen, oder ob die Fraport AG die Maßnahmen beauftragten soll.

Neu ist darüber hinaus, dass alle Ansprüche innerhalb des Gesamt-Vorsorgebietes für Dacheindeckungen von Gebäuden gelten, die bis zur öffentlichen Bekanntgabe dieses Planergänzungsbeschlusses, also bis zum 26. Mai 2014 errichtet worden sind.

Im Hinblick auf alte Dächer, die ggf. nicht den Anforderungen der Hessischen Bauordnung genügen (die zum Zeitpunkt der Errichtung des Daches galt), bleibt es jedoch dabei: hier besteht kein Anspruch auf Sicherung gegenüber der Fraport.




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