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Bodenlärm: Elektromotoren für Rollwege


Flugzeugschlepper: Taxibot-Realtest seit Juni 2013 in Frankfurt

Bisherige Flugzeugschlepper übernehmen lediglich das Zurückschieben eines Flugzeugs, das mit dem Bug an einem Flugplatzgebäude steht, da die meisten Flugzeuge nicht rückwärts rollen können. Sobald sich das Flugzeug dann in der richtigen Position befindet, rollt es selbst - angetrieben durch die eigenen Triebwerke - bis zur Startbahn. Das Weiternutzen der Schlepper ist bislang aus rechtlichen Gründen nicht möglich, da nur der Pilot für das Führen des Flugzeugs auf dem Rollfeld verantwortlich ist und den Schlepper selbst nicht steuerte.

Die neu entwickelten Taxibots überlassen die Steuerung nun dem Piloten selbst. Hierdurch wird es möglich, dass die Flugzeuge die weiten Rollwege bis zum Startpunkt mit einem elektrisch angetriebenen Schlepper zurücklegen können. Seit Juni 2013 werden am Flughafen Frankfurt die Taxibot-Schlepper im realen Flugbetrieb ein halbes Jahr lang von Lufthansa getestet. Im Einsatz sind hierfür drei Taxibots. Für den Komplettbetrieb am Frankfurter Flughafen würden etwa 40 Fahrzeuge benötigt.


Elektrische Antriebe an den Fahrwerken

Alternativ zu den elektrischen Schleppern wird versucht, elektrische Antriebe zu entwickeln, die in die Fahrwerke der Flugzeuge selbst eingebaut werden, um von und zu den Start- und Landebahnen ohne den Einsatz der Flugzeug-Triebwerke zu rollen.

Mit dem eTaxi entwickelt Lufthansa Technik aktuell einen elektrischen Rollantrieb für das Hauptfahrwerk eines A320. Ein erster sehr positiv verlaufener Testbetrieb wurde bereits Ende 2011 am Flughafen Frankfurt durchgeführt.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt Air Berlin. Zusammen mit dem Hersteller WheelTug wird aktuell versucht, ein elektrisches Antriebssystem für das Bugrad eines Flugzeuges zu entwickeln.



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